Immobilien- und Nachlass- Begriffe verständlich erklärt:
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- AbgeschlossenheitsbescheinigungEine Abgeschlossenheitsbescheinigung ist ein offizielles Dokument, das von einer zuständigen Behörde oder einem Sachverständigen ausgestellt wird. Sie bestätigt die Abgeschlossenheit einer Wohneinheit innerhalb eines Gebäudes. Was ist eine Abgeschlossenheitsbescheinigung? Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist ein wichtiges Dokument im Rahmen von Immobilienkäufen, Eigentumsübertragungen oder auch für baurechtliche Genehmigungsverfahren. Sie schafft Klarheit über die rechtliche und räumliche Situation einer Wohneinheit und dient als Grundlage für weitere rechtliche und administrative Prozesse im Zusammenhang mit dem Eigentum an der Wohnung. In der Abgeschlossenheitsbescheinigung werden in der Regel die einzelnen Räume der Wohneinheit aufgeführt und es wird bestätigt, dass diese eine abgeschlossene Einheit bilden. Zudem werden die... Mehr erfahren
- AbschichtungsvertragDie Abschichtung ist ein Verfahren zur Auflösung einer Erbengemeinschaft. Es handelt sich dabei um einen rechtlichen Vorgang, bei dem ein oder mehrere Miterben aus der Erbengemeinschaft ausscheiden. Die ausscheidenden Erben verzichten dabei auf ihre Erbanteile zugunsten der verbleibenden Miterben. Dieser Verzicht kann entgeltlich oder unentgeltlich erfolgen. Im Gegenzug erhalten die ausscheidenden Erben oft eine finanzielle Entschädigung, die als Abfindung bezeichnet wird. Was ist eine Erbengemeinschaft? Eine Erbengemeinschaft ist eine Gesellschaft, die durch das Erbrecht entsteht, wenn ein Erblasser stirbt und mehrere Erben sein Vermögen erben. Alle Mitglieder der Erbengemeinschaft haben gemeinsame Rechte an dem geerbten Vermögen. Warum ist der Abschichtungsvertrag... Mehr erfahren
- Abschreibung (AfA)Typische AfA-Sätze bei Immobilien (Praxisübersicht): Die Absetzung für Abnutzung (AfA) bildet den steuerlich anerkannten Werteverzehr von Gebäuden ab. Maßgeblich sind Baujahr, Nutzungsart und Fördertatbestände. Der Grund und Boden ist nicht abschreibungsfähig; nur der Gebäudeanteil wird abgeschrieben. Lineare AfA – Wohngebäude GebäudeartBaujahrAfA-SatzAbschreibungsdauerWohngebäudebis 31.12.19242,5 % p. a.40 JahreWohngebäudeab 01.01.19252,0 % p. a.50 Jahre Praxisbeispiel:Gebäudewert (ohne Grund & Boden) 400.000 € → AfA bei 2,0 % = 8.000 € p. a.Diese AfA mindert die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung unmittelbar. Lineare AfA – Nichtwohngebäude (gewerblich genutzt) GebäudeartAfA-SatzAbschreibungsdauerBüro-, Lager-, Produktionsgebäude3,0 % p. a.33,33 Jahre Hinweis: Entscheidend ist die tatsächliche Nutzung, nicht die bauliche Ausführung.... Mehr erfahren
- Amtliche VerwahrungBei der amtlichen Verwahrung beim Testament handelt es sich um einen Prozess, bei dem das Original eines Testaments in einem staatlichen oder behördlichen Register oder Archiv aufbewahrt wird. Dieses Verfahren soll sicherstellen, dass das Testament sicher und unverändert aufbewahrt wird und im Falle des Todes des Testators leicht zugänglich ist. Weitere Informationen zu Verwahrstellen erhalten Sie auf der Seite: “Die Verwahrmöglichkeiten bei einem Testament”. Die Vorteile der amtlichen Verwahrung Die amtliche Verwahrung bietet mehrere Vorteile. Zum einen schützt sie das Testament vor Verlust, Beschädigung oder Vernichtung, die möglicherweise bei einer privaten Aufbewahrung auftreten könnten. Zum anderen wird dadurch die Echtheit... Mehr erfahren
- AnnuitätDie Annuität ist ein Begriff, der oft im Kontext von Finanzierungen und insbesondere im Immobilienbereich eine Rolle spielt. Sie bezeichnet die jährliche, meist gleichbleibende Rate, die zur Rückzahlung eines Darlehens genutzt wird. Was ist eine Annuität? Eine Annuität ist eine gleichbleibende, periodische Zahlung, die sich aus zwei Komponenten zusammensetzt: Tilgung und Zinsen. Das Annuitätendarlehen, oft als Standardfinanzierungsmodell für Immobilien verwendet, basiert auf dieser Struktur. Zins- und Tilgungsanteile Die Annuität bleibt während der Zinsbindungsfrist konstant, allerdings verändern sich die Anteile von Zinsen und Tilgung. Zu Beginn ist der Zinsanteil höher, während der Tilgungsanteil zunimmt, je mehr der Kredit zurückgezahlt wird. Die... Mehr erfahren
- AufteilungsplanEin Aufteilungsplan ist ein essenzielles Dokument, besonders wenn Sie als Erbe Immobilienbesitz, wie etwa Wohnungseigentum, antreten. Dieser Plan klärt, welcher Teil des Erbes als gemeinschaftliches Eigentum (beispielsweise das Gebäude und das dazugehörige Grundstück) und welcher als Sondereigentum (wie einzelne Wohnungen oder Büros im Gebäude) zu betrachten ist. Er bietet detaillierte Informationen über die räumliche Abgrenzung der jeweiligen Einheiten, inklusive Grundrisse und andere wesentliche Details. Für Immobilien-Erben ist es unerlässlich zu verstehen, welche spezifischen Bereiche des Gebäudes ihnen zugeordnet sind und welche Teile gemeinschaftlich sind. Dies klärt beispielsweise die Frage, ob ein Balkon oder eine Terrasse speziell einer Wohnung zugeordnet ist... Mehr erfahren
- AuseinandersetzungEine Erbengemeinschaft in Deutschland ist eine Gemeinschaft von Personen, die zusammen einen Nachlass erben. Der Nachlass kann aus verschiedenen Vermögenswerten bestehen, einschließlich Immobilien, Bargeld, Wertpapieren und persönlichen Gegenständen. Die Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft bezieht sich auf den Prozess, in dem die Mitglieder der Erbengemeinschaft vereinbaren, wie der Nachlass aufgeteilt werden soll. Dieser Prozess kann durch ein Testament oder durch das Gesetz geregelt sein, wenn es kein Testament gibt. Manchmal kann es jedoch zu Meinungsverschiedenheiten oder Streitigkeiten zwischen den Erben kommen, und in solchen Fällen kann eine gerichtliche Klärung erforderlich sein. Die Auseinandersetzung kann auch das Verkaufen von Vermögenswerten beinhalten, um die... Mehr erfahren
- AuseinandersetzungsverbotDas Auseinandersetzungsverbot im Erbrecht ist eine Klausel, die in einem Testament oder Erbvertrag enthalten sein kann. Es besagt, dass die Erben den Nachlass nicht sofort nach dem Tod des Erblassers aufteilen dürfen. Stattdessen müssen sie eine bestimmte Zeitspanne abwarten oder bestimmte Bedingungen erfüllen, bevor sie den Nachlass aufteilen können. Ein Auseinandersetzungsverbot wird oft eingesetzt, um sicherzustellen, dass bestimmte Vermögenswerte in der Familie bleiben oder um zu verhindern, dass ein Erbe, der Schulden hat, sein Erbe sofort an seine Gläubiger abgeben muss. Es kann auch verwendet werden, um einen Erben zu schützen, der möglicherweise nicht in der Lage ist, sein Erbe... Mehr erfahren
- Ausschlagung
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- BankvollmachtMit einer Bankvollmacht können Sie Vertrauenspersonen im Falle der Pflegebedürftigkeit oder des eigenen Todes Zugriff auf ihre Konten gewähren. Weiterführende Informationen
• Vorsorgevollmacht: Den Willen äußern, bevor es nicht mehr möglich ist
• Die 10 größten Irrtümer bei der Kontovollmacht
Mehr erfahren - BauakteDie Bauakten werden angelegt, sobald ein Grundstück bebaut wird. Die Bauakten enthalten Grundrisspläne, Statiken, Baupläne und alle Schriftstücke, die mit dem Bauvorhaben im Zusammenhang stehen. Mehr erfahren
- BaulastenverzeichnisZu den typischen Baulasten gehören das Wegerecht zugunsten des Nachbarn sowie die Verpflichtung, eine bestimmte Abstandsfläche zum Grundstück des Nachbarn freizuhalten. Die Baulasten sind keineswegs ein privatrechtliches Konstrukt, sondern eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung. Mehr erfahren
- BehindertentestamentEin Behindertentestament sorgt dafür, dass beim Tod der Eltern das behinderte Kind einen angemessenen Anteil erbt und nicht der Sozialhilfeträger Zugriff auf das Erbe hat. Mehr erfahren
- Berechtigtes InteresseUm neugierige Zeitgenossen von einer nicht sachlich begründeten Informationsbeschaffung abzuhalten, benötigen Sie ein berechtigtes Interesse um bestimmte öffentliche Verzeichnisse einsehen zu können. Dieses berechtigte Interesse muss sich aus sachlichen Erwägungen ergeben. Ein bloß „begründetes“ Interesse, das sich aus weniger sachlichen Erwägungen ergibt, genügt dafür also nicht. Anwendungsfälle Grundbuch, Baulastenverzeichnis und Kataster, aber auch Bauakten beim Bauamt sind an sich öffentliche Verzeichnisse. Da diese Verzeichnisse individuelle Daten zu bestimmten Personen und fremden Grundstücken enthalten, unterlegen die in diesen Verzeichnissen enthaltenen Informationen dem Datenschutz. Daher benötigen Sie ein berechtigtes Interesse. Mehr erfahren
- Berliner TestamentDas Berliner Testament (gemeinschaftliches Testament) ist eine gute Möglichkeit für verheiratete Ehepaare ihren Nachlass zu regeln, damit ihre Wünsche berücksichtigt werden. Mehr erfahren
- BetreuungsvereinWie helfen Betreuungsvereine? Betreuungsvereine sind gemeinnützige Vereine. Träger sind oft Caritas, Diakonie oder Rotes Kreuz. Sie sind für rechtliche Betreuungen, in denen ein Gericht den Betreuer bestellt hat, zuständig. Ihre Aufgaben werden vornehmlich von ehrenamtlichen Betreuern wahrgenommen, die vom Betreuungsverein ausgebildet, fortgebildet und beraten werden. Muss der Bevollmächtigte Entscheidungen treffen (Auswahl eines Pflegeheimes), findet er beim Betreuungsverein kompetente Ansprechpartner. Auch die kommunalen Betreuungsbehörden können helfen. Wem helfen diese Betreuungsvereine? Betreuungsvereine helfen Betreuern. Betreuer ist der rechtliche Betreuer, der vom Betreuungsgericht von Amts wegen bestimmt wird, als auch die Person, die die zu betreuende Person im Wege einer Vorsorgevollmacht als ihren... Mehr erfahren
- BetreuungsverfügungEine Betreuungsverfügung ist der dritte Baustein neben einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung. Darin erklären Sie, dass das Betreuungsgericht für den Vorsorgefall eine bestimmte Person zu Ihrem Betreuer bestimmen soll. Regelmäßig ist eine solche Betreuungsverfügung nicht notwendig, sofern Sie eine umfassende Vorsorgevollmacht erstellt und darin auch einen Bevollmächtigten für den Vorsorgefall bestellt haben. Sollte die Vorsorgevollmacht aus irgendwelchen Gründen unwirksam sein und sich die Notwendigkeit einer Betreuerbestellung ergeben, können Sie mit einer Betreuungsverfügung sicherstellen, dass das Gericht nur eine bestimmte Person zu Ihrem Betreuer bestellt oder eine bestimmte Person nicht zu Ihrem Betreuer bestellt. Weiterführende Informationen • Die 10 größten Irrtümer... Mehr erfahren
- BewirtschaftungskostenBewirtschaftungskosten sind laufende Ausgaben, die durch den Betrieb, die Nutzung und die Instandhaltung eines Gebäudes entstehen. Sie wirken sich auf die Rendite, den Ertragswert und die Vermietbarkeit der Immobilie aus. Umlegbare Bewirtschaftungskosten Umlegbare Kosten sind jene laufenden Ausgaben, die ein Vermieter nach den vertraglichen Regelungen oder gesetzlichen Vorschriften ganz oder teilweise auf den Mieter umlegen darf. Dazu zählen typischerweise: • Heiz- und Warmwasserkosten • Grundsteuer • Wasserversorgung, Abwasser, Müllabfuhr • Straßenreinigung, Gebäudeversicherung Charakter: Der Vermieter trägt diese Kosten nicht dauerhaft selbst; sie werden durch Nebenkostenabrechnung an den Mieter weitergegeben. Nicht umlegbare Bewirtschaftungskosten Nicht umlegbare Kosten kann der Vermieter nicht auf... Mehr erfahren
- BodenrichtwertDer Bodenrichtwert bezieht sich auf das Grundstück. Der Wert der auf diesem Grundstück errichteten Immobilie bleibt dabei außer Betracht. Es handelt sich dabei um einen anderen Wert als den Bodenwert. Weitere Informationen:
• "Wie erfolgt die Wertermittlung einer Immobilie bei einer Erbschaft?"
• Kostenloser Verkehrswertrechner für Ihre Immobilie
Mehr erfahren - BodenwertDer Bodenwert ist der Wert, den der Gutachterausschüsse einer Gemeinde für die Grundstücke in der Gemeinde ermittelt. Weitere Informationen: "Wie erfolgt die Wertermittlung einer Immobilie bei einer Erbschaft?" Mehr erfahren
- BruchteilsgemeinschaftBei der Bruchteilsgemeinschaft hätte jeder Miterbe ein Recht an einem ideellen Bruchteil an jedem einzelnen Nachlassgegenstand. Er wäre neben den anderen Miterben Inhaber von Bruchteilen. Siehe: Erbengemeinschaft Rechtsform. Mehr erfahren
- BürogebäudeBürogebäude werden von Dienstleistern und staatlichen Institutionen dazu verwendet, eine Großraum-Arbeitsbereich für Mitarbeiter zu schaffen. Dadurch zählen Bürogebäude als Gewerbeimmobilien, wobei gesetzliche und unternehmerische Ansprüche an ein Bürogebäude meist höher sind. Mehr erfahren
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- Digitaler NachlassBeim digitalen Nachlass handelt es sich sowohl um Dokumente auf physischen Computern eines Verstorbenen, als auch um virtuelle Zugänge zu Accounts und die jeweiligen Verträge. Hierzu zählen beispielsweise soziale Netzwerke, E-Mail Accounts, Cloud-Zugänge und virtuelle Konten.In der heutigen Zeit ist es daher wichtig auch die virtuellen Angelegenheiten, zu Lebzeiten, zu regeln. Mehr erfahren
- Drei-Objekt-GrenzeKaufen und verkaufen Sie innerhalb von fünf Jahren mehr als drei Objekte, handeln Sie nicht mehr als Privatperson, sondern betreiben einen gewerblichen Grundstückshandel. Kennzeichnend dabei ist, dass Sie sich nachhaltig gewerblich betätigen und mit dem Ankauf und Verkauf Gewinne erzielen wollen. Für die „Drei-Objekt-Grenze“ zählt jedes Haus, jede Eigentumswohnung und jedes unbebaute Grundstück. Auch eine Garage oder ein Stellplatz zählen als eigenes Objekt Mehr erfahren
- DreimonatseinredeWenn das Erbe mit Schulden belastet ist, kann der Erbe alle Zahlungen die ersten drei Monate durch die Dreimonatseinrede verweigern. Nach der Annahme der Erbschaft und der Erhebung der Dreimonatseinrede durch den Erben, wird 3 Monate lang die Befriedigung der Nachlassgläubiger verweigert (§ 2014 BGB). In dieser Zeit kann der Erbe den Nachlass sichten. Weiterführende Informationen
• Haftungsrisiken - 10 Fakten die jeder Erbe wissen sollte
Mehr erfahren - DürftigkeitseinredeBei einem sehr geringen Nachlass kann die Dürftigkeitseinrede helfen, um damit gegen Ansprüche und Forderungen von Gläubigern (Pflichtteil etc.) anzugehen. Erweist sich die Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens oder der Nachlassverwaltung mangels einer kostendeckenden Vermögensmasse als ausgeschlossen, kann der Erbe die Dürftigkeitseinrede erheben und muss den Nachlass den Gläubigern zum Zwecke der Befriedigung im Wege der Zwangsvollstreckung herausgeben (§ 1990 BGB). Weiterführende Informationen
• Haftungsrisiken - 10 Fakten die jeder Erbe wissen sollte
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- EinwilligungsvorbehaltDer Einwilligungsvorbehalt sorgt dafür, dass ein Betreuer den Rechtsgeschäften des geschäftsunfähigen Betreuten erst zustimmen muss, damit diese rechtskräftig werden. Der Einwilligungsvorbehalt ist in § 1903 BGB geregelt. Eine betreute Person bleibt weitgehend immer noch geschäftsfähig. Besteht aber aufgrund einer psychischen Erkrankung des Betreuten die Gefahr, dass dieser Rechtsgeschäfte eingeht, muss der Betreuer zustimmen. Praktische Bedeutung hat der Einwilligungsvorbehalt bei geschäftsunfähigen Personen, deren Situation der Geschäftspartner selbst nicht erkennen kann. Ein eventuell abgeschlossenes Rechtsgeschäft ist dann bis zur Genehmigung durch den Betreuer unwirksam. Es sind auch Einschränkungen möglich, beispielsweise, dass der Betreute nur Rechtsgeschäfte bis zu einem bestimmten Geldbetrag eingehen oder... Mehr erfahren
- EnergieausweisWas ist ein Energieausweis? Ein Energieausweis ist ein amtliches Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes beschreibt — vergleichbar mit dem Energie-Label eines Haushaltsgeräts. Er zeigt auf, wie effizient ein Gebäude Energie nutzt und gibt einen Hinweis auf potenzielle Betriebs- und Heizkosten sowie mögliche Modernisierungspotenziale. Der Energieausweis ist gesetzlich vorgeschrieben – das bedeutet:→ Eigentümer müssen ihn bei Verkauf, Vermietung oder Neubau zur Verfügung stellen.Fehlende oder fehlerhafte Ausweise können mit Bußgeldern bis zu 10.000 € geahndet werden. Rechtliche Grundlage & Zweck In Deutschland regelt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Ausstellung und Nutzung des Energieausweises. Er ist ein zentrales Element, um: • Energieeffizienz... Mehr erfahren
- EnergieeffizienzklasseEnergieeffizienzklasse im Energieausweis – was sagen die Klassen wirklich aus? Der Energieausweis entfaltet seine größte Aussagekraft über die Energieeffizienzklasse. Sie ist das zentrale Orientierungsmerkmal für Käufer, Erben, Miterben und Investoren – vergleichbar mit der bekannten Effizienzskala bei Elektrogeräten.Während der Energiekennwert (kWh/m²·a) eine technische Größe darstellt, übersetzt die Effizienzklasse diese Zahl in eine leicht verständliche Bewertung der Immobilie. Gerade im Kontext von Nachlassimmobilien, Erbengemeinschaften und Verkaufsentscheidungen gewinnt die Effizienzklasse zunehmend an Bedeutung – sowohl preislich als auch rechtlich. Die Energieeffizienzklassen im Überblick Seit Einführung der Klassenlogik werden Wohngebäude wie folgt eingestuft: EffizienzklasseEndenergiebedarf / -verbrauchEinordnungA+unter 30 kWh/(m²·a)Neubau / PassivhausA30 – 50sehr effizientB50... Mehr erfahren
- EnterbungKann man seine Kinder enterben? Kinder sind gesetzliche Erben. Der Erblasser kann seine Kinder jederzeit nach eigenem Ermessen enterben, indem er ein Testament errichtet und darin seinen Wunscherben bestimmt. Wunscherbe kann auch ein einzelnes von mehreren Kindern sein, das Alleinerbe wird oder dem ein bestimmter Erbanteil zuerkannt wird. Verfassen Eheleute ein Ehegattentestament (Berliner Testament), wird der überlebende Ehepartner meist Alleinerbe, während die Kinder nach dem Tode des zuletzt versterbenden Ehepartners als Schlusserben eingesetzt werden. Wird ein Kind testamentarisch enterbt, hat es trotzdem noch Anspruch auf den gesetzlichen Pflichtteil. Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Er ist grundsätzlich in... Mehr erfahren
- ErbengemeinschaftDie Erbengemeinschaft ist eine Gruppe von Personen, die gemeinschaftlich den Nachlass eines Verstorbenen erben. Hierbei gelten spezielle Rechte und Pflichten.
- ErblasserWas ist ein Erblasser? Die Person, deren Vermögen mit dem Tod auf eine oder mehrere Personen übergeht, wird als Erblasser bezeichnet. Jeder verstorbene Mensch (natürliche Person) ist ein Erblasser, auch wenn er keine Vermögenswerte hinterlässt. Juristische Personen (Kapitalgesellschaft, eingetragener Verein) sterben hingegen nicht. Juristische Personen werden liquidiert. Das Gesetz spricht auch bereits von einem lebenden Menschen als einem Erblasser, wenn er eine Verfügung von Todes wegen errichtet oder wieder aufhebt oder einen Erbverzichtsvertrag schließt. Der Erbfall tritt aber erst mit dem Tode des Erblassers ein. Vor dem Tod des Erblassers können die Erben keine Erbansprüche geltend machen. Es besteht auch... Mehr erfahren
- ErbpachtgrundstückAls Pächter eines Erbpachtgrundstücks sind Sie nicht als Eigentümer der Immobilie im Grundbuch eingetragen. Sie sind lediglich der rechtmäßige Besitzer und erhalten das Recht, ein Gebäude auf einem fremden Grundstück zu errichten. Üblicherweise beträgt die Dauer der Erbpacht 99 Jahre. Weitere Informationen: "Wie erfolgt die Wertermittlung einer Immobilie auf einem Erbpachtgrundstück?" Mehr erfahren
- ErbrechtsverordnungDie Europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO) gilt seit dem 17.08.2015. Sie greift in allen EU-Mitgliedstaaten außer Dänemark und Irland. Die EU-Erbrechtsverordnung legt fest, welche nationale Erbrechtrechtsordnung auf einen Erbfall mit EU- oder Auslandsbezug Anwendung findet. Während früher für deutsche Staatsbürger das Staatsangehörigkeitsprinzip galt, bei dem sie nach deutschem Erbrecht beerbt wurden, ist dies nun nicht mehr der Fall. Jetzt gilt das Erbrecht des Aufenthaltslandes. Allerdings kann in einem Testament oder einem Erbvertrag eine entsprechende Wahl zugunsten des Staatsangehörigkeitsprinzips getroffen werden. Gemäß der Europäischen Erbrechtsverordnung gilt stets das Erbrecht des Staates, in dem der Verstorbene seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Im Rahmen der... Mehr erfahren
- ErbschaftskaufvertragIm Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 2371 ff. BGB) ist das Recht des Erben festgehalten, die ihm angefallene Erbschaft verkaufen zu dürfen. Daher darf ein Alleinerbe die gesamte Erbschaft, der Miterbe den ihm zuständigen Teil der Erbschaft an Dritte verkaufen. Der Vorteil einesErbschaftsverkaufs liegt auf der Hand: Der Erbe erhält einen fixen Geldbetrag, über den er unmittelbar verfügen kann. Der Erbschaftskauf kommt vor allem in denjenigen Fällen vor, wenn der Erbe die Verwaltung des Nachlasses am liebsten vermeiden möchte. Somit überlässt der Erbe die Abwicklung des Nachlasses dem Käufer. Wir stehen Ihnen kompetent beim Verkauf Ihres Erbanteils mit unserer Erfahrung und unseren... Mehr erfahren
- ErbschaftssteuerAuch beim Erbe fallen Steuern an. Diese ist je nach Steuerklasse und vererbten Vermögen unterschiedlich hoch. Mehr erfahren
- ErbscheinDer Erbschein spielt vor allem dann eine Rolle, wenn der Erblasser kein Testament hinterlassen hat. Mehr erfahren
- ErbvertragDer Erbvertrag (§ 1941, §§ 2274 ff. BGB) dient dazu, den Nachlass zu regeln. Genau wie das Testament gehört er zu den letztwilligen Verfügungen. Im Gegensatz zum Testament bindet der Erbvertrag alle Vertragsparteien und kann nicht widerrufen werden. Ein Rücktritt vom Erbvertrag ist nur dann möglich, wenn sich die Vertragsparteien bei Vertragsschluss auf diese Möglichkeit geeinigt haben und die notwendigen Vorkehrungen hierfür getroffen haben. Wird nach Aufsetzen des Erbvertrags ein abweichendes Testament aufgesetzt, dessen Inhalt von demjenigen des Erbvertrags abweicht, greift der Erbvertrag. Ein im Testament bedachter Erbe hat keine rechtliche Handhabe, beim Erbvertrag jedoch ist seine Position gesichert. Ein... Mehr erfahren
- ErtragswertverfahrenIst Ihre Immobilie vermietet, bestimmen die realistischerweise erzielbaren Mieten den Ertragswert und damit die Rendite des Objekts. Da die Mieten auf der Substanz und der Qualität des Objekts beruhen, fließt indirekt auch der Sachwert des Objekts in die Bewertung ein. Weitere Informationen: "Wie erfolgt die Wertermittlung einer Immobilie bei einer Erbschaft?" Mehr erfahren
- Europäisches NachlasszeugnisSeit 17. August 2015 gibt es nach Maßgabe der Europäischen Erbrechtsverordnung (EuErbVO) nunmehr das Europäische Nachlasszeugnis (ENZ). Dieses ist mit dem deutschen Erbschein vergleichbar und gilt in nahezu allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum Nachweis des Erbrechts. Da der deutsche Erbschein oft im Ausland nicht anerkannt wird, dient das europäische Nachlasszeugnis dazu, das Erbrecht im EU-Ausland leichter nachzuweisen. Mehr erfahren
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- FlurkarteEine Flurkarte in Deutschland ist eine topografische Karte, die die genaue Aufteilung und Grenzen der Flurstücke (parzellierte Landflächen) in einem bestimmten Gebiet darstellt. Sie wird von den Katasterämtern oder Vermessungsämtern in den einzelnen Bundesländern geführt und aktualisiert. Die Flurkarte zeigt die Grundstücksgrenzen, Flurnummern, Flächenmaße und oft auch Informationen über die Bodenbeschaffenheit oder Nutzung der Flächen. Sie dient als rechtliche Grundlage für die Grundstücksvermessung, die Abgrenzung von Eigentum und die Durchführung von Grundbuchänderungen. Die Flurkarte wird in der Regel im Maßstab 1:500 oder 1:1000 erstellt und ist in vielen Bundesländern auch digital verfügbar. Sie ist eine wichtige Informationsquelle für Grundstückseigentümer, Bauherren,... Mehr erfahren
- Forward-DarlehenEin Forward-Darlehen ist eine spezielle Darlehensform, die es dem Kreditnehmer ermöglicht, die Konditionen für ein zukünftiges Darlehen bereits im Voraus festzulegen. Dadurch kann der Kreditnehmer von aktuellen niedrigen Zinssätzen profitieren, auch wenn das Darlehen erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird. Arten von Forward-Darlehen • Konditions-Forward: Der Zinssatz und die Tilgungsrate werden im Voraus festgelegt. • Voll-Forward: Sowohl der Zinssatz als auch die Tilgungsrate und weitere Vertragsdetails werden vorab fixiert. Besondere Merkmale und Anforderungen • Zinssicherheit: Ein großer Vorteil des Forward-Darlehens ist die Zinssicherheit für den Kreditnehmer. • Festlegungszeitraum: Die Konditionen können bis zu 60 Monate im Voraus festgelegt werden.... Mehr erfahren
- Freibeträge
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- Geh- Fahr- und LeitungsrechteDas Grundbuch gibt auch Auskunft über bestehende Geh-, Fahr- und Leitungsrechte. Solche Rechte sind Grunddienstbarkeiten, die zu den wesentlichen Eigenschaften eines Grundstücks gehören. Typischer Fall ist der eines Hinterliegergrundstücks, bei dem zum öffentlichen Verkehrsraum kein eigener Zugang besteht. Wer ein solches Hinterliegergrundstück kauft, ist zwangsläufig darauf angewiesen, dass er über das davor liegende Grundstück zu Fuß auf sein Grundstück gehen (Gehrecht) oder mit einem Fahrzeug fahren (Fahrrecht) kann. Bestenfalls sind derartige Rechte bereits im Grundbuch eingetragen. Ansonsten hat der Eigentümer oder der Erwerber Anspruch, dass ihm ein Notwegerecht in der Form eines Geh- oder Fahrrechts eingeräumt wird, wenn er zur... Mehr erfahren
- GemeinschaftsordnungEine Gemeinschaftsordnung bei Immobilien bezieht sich auf die rechtlichen und organisatorischen Regelungen, die das Zusammenleben und die Verwaltung einer Immobilie regeln, die von mehreren Parteien gemeinsam genutzt wird. Typischerweise kommt eine Gemeinschaftsordnung bei Eigentumswohnungen, Wohnanlagen oder anderen Wohnformen zum Einsatz, bei denen mehrere Eigentümer oder Bewohner beteiligt sind. Die Gemeinschaftsordnung legt die Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten der einzelnen Parteien fest und regelt die Nutzung gemeinschaftlicher Räume und Einrichtungen wie beispielsweise Gemeinschaftsgärten, Parkplätze, Schwimmbäder oder Waschräume. Sie kann auch Vorschriften enthalten, die das äußere Erscheinungsbild der Immobilie betreffen, wie zum Beispiel die Farbe der Fassade oder die Gestaltung des Gemeinschaftsbereichs. Darüber... Mehr erfahren
- GeneralvollmachtWas ist eine Generalvollmacht? Eine Generalvollmacht ermöglicht die rechtsgeschäftliche Vertretung in allen Lebensbereichen, in denen eine Vertretung rechtlich erlaubt ist. Auch wenn eine notarielle Beurkundung nicht erforderlich ist, ist der Beweiswert einer notariell beurkundeten Generalvollmacht höher, wenn der Rechtsverkehr die Vollmacht anzweifelt. Will der Bevollmächtigte von der Generalvollmacht Gebrauch machen, muss er im Besitz des Originals der Urkunde sein. Der Vollmachtgeber kann die Generalvollmacht inhaltlich einschränken oder erst dann in Kraft treten lassen, wenn er nachweislich geschäftsunfähig wird. Die Generalvollmacht kann jederzeit widerrufen und neu formuliert werden. Was kann ich mit einer Generalvollmacht alles machen? Die Generalvollmacht erlaubt es, gewöhnliche... Mehr erfahren
- GeschiedenentestamentEin Geschiedenentestament sorgt dafür, dass im plötzlichen Todesfall nicht der Noch- oder Ex-Partner das Erbe des Verstorbenen erhält.
- Gesetzliche ErbfolgeDie gesetzliche Erbfolge hat eine bestimmte Reihenfolge und Ordnungen, die man bei Fragen rund um das Vererben beachten sollte. Mehr erfahren
- GewerbegrundstückEin Gewerbegrundstück ist in den Entwicklungsplänen einer Gemeinde, meist innerhalb eines Gewerbegebietes oder eines Industriegebietes ausgewiesen, um Lärm, Gerüche oder andere Einschränkungen auf ein Wohngebiet zu vermeiden. Mehr erfahren
- GewerbeimmobilienGewerbeimmobilien sind Immobilien oder Grundstücke, die ganz oder überwiegend gewerblichen oder freiberuflich-selbständigen Zwecken dienen. Mehr erfahren
- GewerbeimmobilienmaklerDie Einschätzung des Wertes und der Wertentwicklung von Gewerbe-Immobilien, zählt zu den Königsdisziplinen eines jeden Immobilienmaklers. Unzählige weitere Faktoren (Umgebung, Konkurrenz, Angebotsnachfrage, Konkurrenzschutz) machen die Standortsuche für Unternehmer deutlich komplexer als wie für Privatpersonen. Mehr erfahren
- Gewerblicher GrundstückshandelSind Sie Eigentümer mehrerer Immobilien, droht Ihnen beim Verkauf der Vorwurf des gewerblichen Grundstückshandels. Die Thematik ist so umfangreich, dass das Bundesministerium für Finanzen in 13 Seiten „Erlass zum gewerblichen Grundstückshandel“ (BMF v. 26.3.2004, IV A6-S2240-46/04) die Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichen Grundstückshandel darstellt. Maßgeblich dafür existiert die Drei-Objekt-Grenze. Mehr erfahren
- GrundbuchBeim Grundbuch handelt es sich um ein öffentliches Register, in welchem die Grundstücke, Rechte und Eigentumsverhältnisse - und die damit verbundenen Belastungen verzeichnet sind. Mehr erfahren
- GrundbuchgebührenEintragungen im Grundbuch sind gebührenpflichtig. Grundbuchgebühren fallen an, wenn eine Immobilie verkauft und das Eigentum umgeschrieben werden muss, aber auch, wenn Grundschulden eingetragen oder gelöscht werden oder ein Wegerecht oder Wohnrecht eingetragen wird. Die Grundbuchgebühren entstehen zusätzlich zu den Gebühren, die der Notar für die Beantragung der Eintragung berechnet. Beim Kauf einer Immobilie sind die Grundbuchgebühren mit ca. 1,5 % des beurkundeten Kaufpreises zu kalkulieren. Erfolgt die Eigentumsumschreibung infolge eines Erbfalls, entstehen keine Grundbuchgebühren, wenn der Erbe die Umschreibung innerhalb von zwei Jahren nach dem Erbfall beantragt. Sind Grundbuchgebühren steuerlich absetzbar? Grundbuchgebühren, die für eine eigengenutzte Immobilie entstehen, sind nicht... Mehr erfahren
- GrunderwerbsteuerWenn Sie ein Grundstück erben, brauchen Sie als Erbe keine Grunderwerbsteuer zu zahlen. Zusammenfassung • Grundsätzlich steuerfrei: Der reine Erwerb einer Immobilie durch Erbschaft ist nach § 3 GrEStG von der Grunderwerbsteuer befreit. • Ausnahmen beachten: Steuerpflicht entsteht oft bei Ausgleichszahlungen in einer Erbengemeinschaft, der Übernahme von Schulden oder der Abfindung eines Pflichtteilsberechtigten mit einem Grundstück. • Steuersatz je Bundesland: Fällt Steuer an, richtet sich die Höhe (3,5 % bis 6,5 %) nach dem Bundesland, in dem die Immobilie liegt. • Abgrenzung zur Erbschaftsteuer: Die Grunderwerbsteuer ist nicht mit der Erbschaftsteuer zu verwechseln, die den gesamten Nachlass betrifft und persönliche... Mehr erfahren
- GrundschulddarlehenGrundschulddarlehen sind eine spezielle Form von Darlehen, die vornehmlich in der Immobilienfinanzierung zum Einsatz kommen. Sie dienen als Sicherungsmittel für Kreditgeber und erlauben eine Reihe von finanziellen Manövern, die insbesondere im Immobilien- und Erbkonstrukt essenziell sein können. Um den Verkehrswert einer Immobilie besser einschätzen zu können, empfehlen wir den Einsatz unseres kostenlosen Verkehrswertrechners. Grundlagen eines Grundschulddarlehens Ein Grundschulddarlehen ist im Grunde genommen ein Darlehen, das durch das Eintragen einer Grundschuld in das Grundbuch abgesichert wird. Im Unterschied zu einer Hypothek ist die Grundschuld nicht an eine bestimmte Forderung gebunden. Das bedeutet, dass die Grundschuld auch dann fortbesteht, wenn das Darlehen... Mehr erfahren
- Güterstand
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- HaftungsrisikoAuch beim Erben gibt es gewisse Haftungsrisiken, auf die der Erbe achten sollte, um möglichen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen. Mehr erfahren
- Home StagingHome Staging kann eine Nachlassimmobilie aufhübschen, um so mehr Interessenten und Käufer zu gewinnen. Mehr erfahren
- HypothekWenn der Hypothekenzins stimmt, kann das Eigenheim als Vorsorge dienen. Mehr erfahren
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- KappungsverordnungDie Kappungsgrenze nach § 558 BGB regelt, wie stark die Miete im laufenden Mietverhältnis innerhalb von drei Jahren steigen darf. Grundsätzlich darf die Mieterhöhung max. 20 % betragen. In angespannten Wohnungsmärkten können die Bundesländer diese Grenze per Rechtsverordnung auf 15 % senken: ???? Regionen & Städte mit 15 %-Kappungsgrenze (Stand 06/2025) Laut aktueller Daten (Juni 2025) gilt die reduzierte Kappungsgrenze bereits in 492 Städten und Gemeinden, herein zählen: • Baden-Württemberg (89 Kommunen, u. a. Stuttgart, Karlsruhe, Heidelberg, Freiburg, Mannheim) • Bayern (208 Kommunen wie München, Nürnberg, Ingolstadt) • Berlin (gesamtes Stadtgebiet; gültig bis 10. Mai 2028) • Brandenburg (z. B. Potsdam, Kleinmachnow; bis 31. Dezember 2025) •... Mehr erfahren
- KatasterDas Kataster erfasst und bezeichnet die Grundstücke in einer bestimmten Region. Es wird auch als Liegenschaftskataster bezeichnet. Um die Grundstücksflächen zu erfassen, sind sämtliche Grundstücke in Deutschland in Flurstücke eingeteilt. Mehr erfahren
- KonkurrenzschutzIn größeren Gewerbeobjekten genießen vorhandene Anbieter oft Konkurrenzschutz. Sie müssen damit rechnen, dass Ihr Angebot bereits vorhanden ist und Sie als potentieller Konkurrent nicht in Erscheinung (z.B. Kauf einer Gewerbeimmobilie in Nachbarschaft) treten dürfen. Mehr erfahren
- KontovollmachtEine Kontovollmacht ist vor allem in Notsituationen wichtig. Der Vollmachtgeber kann dem Bevollmächtigten so Zugang zum Konto gewähren, wenn dieser nicht mehr in der Lage ist, selbst darüber zu entscheiden. Mehr erfahren
- KontrollbetreuerEin Kontrollbetreuer (auch: Vollmachtsbetreuer) sorgt dafür, dass bei einer Vorsorgevollmacht die Rechte des Vollmachtgebers gegenüber seinem Bevollmächtigten geltend gemacht werden. Die Aufgabe eines Kontrollbetreuers ist in § 1896 III BGB bestimmt. Seine Aufgabe besteht in der Geltendmachung von Rechten des Betreuten gegenüber seinem Bevollmächtigten. Ausgangspunkt ist, dass in einer Vorsorgevollmacht ein Bevollmächtigter bestellt wurde. Ist dann durch hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte der Verdacht begründet, dass die vorzunehmenden Geschäfte besonders schwierig oder umfangreich sind oder geben die Aktivitäten des Bevollmächtigten Anlass, dass dieser seine Vollmacht missbraucht, kann durch das Betreuungsgericht ein Kontrollbetreuer bestellt werden. Er kann vom Bevollmächtigten Auskunft und die geordnete... Mehr erfahren
- KryptowährungKryptowährung auch Cyberwährung genannt, ist digitales Geld – es gibt mittlerweile über 3000 verschiedene Währungen, „Bitcoin“ ist die bekannteste unter ihnen.
Das Prinzip der Kryptowährung beruht auf der Verschlüsselung sämtlicher Informationen. Daten zu Kontobewegungen oder Inhabern werden verschlüsselt auf vielen tausenden Servern abgespeichert und sind somit dezentral in einem Netzwerk gespeichert – das Fälschen von Transaktionen ist somit fast unmöglich.
Die Inhaber der virtuellen Konten sind in der Verantwortung sich selbst um die Kontrolle und Sicherheit ihres Vermögens zu bemühen. Weiterführende Informationen
• Kryptowährung erben
Mehr erfahren - KündigungssperrfristDie Kündigungssperrfrist ist eine gesetzlich geregelte Frist gemäß § 577a BGB, die Mieter nach der Umwandlung einer Mietwohnung in Wohnungseigentum vor einer ordentlichen Kündigung durch den Erwerber schützt. Wird ein Mietshaus in Eigentumswohnungen umgewandelt und anschließend eine dieser Wohnungen verkauft, darf der neue Eigentümer das Mietverhältnis wegen Eigenbedarfs oder wirtschaftlicher Verwertung erst nach Ablauf einer Sperrfrist kündigen. ???? Dauer der Kündigungssperrfrist: • Regulär: 3 Jahre • In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt: bis zu 10 Jahre, wenn das jeweilige Bundesland per Rechtsverordnung davon Gebrauch macht ???? Wo gilt die verlängerte Sperrfrist von bis zu 10 Jahren? Die längere Kündigungssperrfrist wurde durch Landesverordnungen... Mehr erfahren
- KunstgegenständeKunstgegenstände nehmen einen besondere Stellung beim Nachlass ein. Zwar sind sie erbschaftsteuerpflichtig, jedoch ist die Steuer begünstigt. Mehr erfahren
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- LeibrenteNach deutschen Recht ist eine Leibrente, eine regelmäßig wiederkehrende Zahlung, die erst durch ein festgelegtes Ereignis (z.B. dem Tod des Leistungsempfängers) beendet wird. Die Leibrente kommt meist dann zum Einsatz, wenn sich eine Person dazu entschließt, seine Immobilie zu verrenten. Bei dieser Vereinbarung gewährt der Käufer dem Zahlungsempfänger ein lebenslanges Wohnrecht, sowie eine vertraglich festgelegte monatliche Rente. Mehr erfahren
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- MietpreisbremseDie Mietpreisbremse ist ein mietrechtliches Instrument, das die Höhe der Miete bei Wiedervermietung von Bestandswohnungen begrenzt. Sie darf in bestimmten Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt die ortsübliche Vergleichsmiete um maximal 10 % überschreiten (§ 556d BGB). Im Juli 2024 wurde die Verlängerung der Mietpreisbremse bis zum 31. Dezember 2029 beschlossen. Damit bleibt die Regelung weiterhin in Kraft, sofern das jeweilige Bundesland die Mietpreisbremse per Rechtsverordnung für bestimmte Gebiete aktiviert hat. Ausnahmen gelten u. a. für: • Erstvermietungen nach Neubau (ab Oktober 2014)
• Vermietung nach umfassender Modernisierung
Mehr erfahren - MillieuschutzMillieuschutz, auch bekannt als soziale Erhaltungssatzung, ist eine kommunale Verordnung in Deutschland, die das Ziel hat, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung in bestimmten Gebieten vor unerwünschten Veränderungen zu schützen. Diese Verordnung wird typischerweise in Gebieten eingesetzt, die durch Gentrifizierung bedroht sind, d.h., wo es das Risiko gibt, dass durch Modernisierungsmaßnahmen und den damit einhergehenden Mietsteigerungen die bisherige Bevölkerung verdrängt wird. Bei Immobilien bedeutet Millieuschutz konkret, dass es Einschränkungen für Eigentümer gibt. Sie können nicht ohne weiteres umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchführen oder die Wohnungen in Eigentumswohnungen umwandeln. Beide Maßnahmen könnten dazu führen, dass die Mieten steigen und die bisherige Bevölkerung sich diese nicht... Mehr erfahren
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- NachfolgeplanungWas ist Nachfolgeplanung? Nachfolgeplanung ist eine besondere Form der Nachlassplanung. Vor allem dann, wenn der Erblasser unternehmerisch tätig ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Nachfolgeplanung. Sie macht sich bezahlt, wenn der Unternehmer in den Ruhestand tritt, schwerwiegend erkrankt oder verstirbt. Damit die Nachfolge schnell und komplikationslos verläuft und das Unternehmen nicht führungslos bleibt, sollte der Unternehmer frühzeitig klären, wer ihn im Fall seiner Verhinderung vertritt oder im Fall seines Ablebens nachfolgt. Eine gute Nachfolgeplanung zeichnet sich darin aus, dass der Nachfolger frühzeitig ausgesucht und aufgebaut wird. Nur so lässt sich gewährleisten, dass beispielsweise die Gesellschafterversammlung in einer Kapitalgesellschaft diejenige Person als... Mehr erfahren
- NachlassimmobilieBei einer geerbten Immobilie aus dem Nachlass gibt es bestimmte Fallstricke, auf die sie unbedingt achten sollten. Mehr erfahren
- NachlassinsolvenzverfahrenHinterlässt der Erblasser dem Erben Schulden, sorgt dass Nachlassinsolvenzverfahren dafür, dass der Erbe mit seinem Privatvermögen für die Schulden haftet.
- NachlassplanerEin Nachlassplaner hilft beim Gestalten und Verfassen eines Testaments oder Erbvertrags und kann somit für Entlastung sorgen. Mehr erfahren
- NachlassvergleichEin Nachlassvergleich kommt in Frage, wenn der Nachlass überschuldet ist. Das Vergleichsverfahren kann unter Umständen dazu führen, dass Nachlasskonkurs abgewendet wird. Statt eines Nachlassinsolvenzverfahrens kann der Erbe auch einen Nachlassvergleich beantragen. Ein solches Verfahren kommt in Betracht, wenn der Nachlass zwar überschuldet ist, immerhin aber eine ausreichende Quote für die Vergleichsgläubiger vorhanden ist und der Erbe die völlige Liquidierung des Nachlasses vermeiden will, weil er beispielsweise ein Unternehmen weiterführen möchte. Weiterführende Informationen • Haftungsrisiken: 10 Fakten die jeder Erbe wissen sollte• Nachlassverzeichnis richtig ausfüllen mit Muster• Was macht ein Nachlassplaner?... Mehr erfahren
- NachlassverwalterEin Nachlassverwalter ist eine Person, die von einem Gericht ernannt wird, um sich um den Nachlass (also die gesamten Vermögenswerte und Schulden) einer verstorbenen Person zu kümmern, wenn es kein Testament gibt oder die darin genannten Erben das Erbe ausschlagen oder nicht fähig sind, es anzunehmen. Die spezifischen Pflichten eines Nachlassverwalters können von Gerichtsbarkeit zu Gerichtsbarkeit variieren, aber sie umfassen in der Regel die Identifizierung und Bewertung des Nachlasses, die Begleichung von Schulden und Steuern, und die Verteilung des verbleibenden Vermögens an die gesetzlichen Erben. Es ist wichtig zu beachten, dass der Nachlassverwalter verpflichtet ist, im besten Interesse der Erben... Mehr erfahren
- NachlassverzeichnisIn einem Nachlassverzeichnis verzeichnen Sie als Erbe die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Nachlasses. Mehr erfahren
- NießbrauchrechtBeim Nießbrauchrecht wird die Herrschaft über eine Sache aufgespalten. Der Nießbraucher hat Nutzung und Fruchtziehung eines Eigentums (oft Immobilie), während der Rechtsinhaber noch die Verfügung besitzt.
- Notarkosten Mehr erfahren
- Notartermin Mehr erfahren
- NotfallordnerEin Notfallordner enthält alle wichtigen Dokument, die Sie im Falle eines Notfalls benötigen (Vollmachten, Testament, Patientenverfügung etc.). Mehr erfahren
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- OffenbarungspflichtenAls Verkäufer einer Immobilie obliegen Ihnen eine Reihe von Informations- und Offenbarungspflichten, die Sie mit einem Gewährleistungsausschluss möglichst regulieren sollten. Mehr erfahren
- OrganspendeWas ist eine Organspende? Eine Organspende bezeichnet die Transplatation eines Organs von einem Menschen zu einem anderen Menschen (Empfänger). Der Empfänger ist meist aus gesundheitlichen Gründen auf diese lebensrettende Organspende angewiesen. Eine Organspende kann sowohl nach dem Tod als auch zu Lebzeiten erfolgen. Unterliegt aber in beiden Fällen unterschiedlichen Regelungen und Anforderungen. Bin ich verpflichtet, meine Organe zu spenden, wenn ich sterbe? Sie sind nicht verpflichtet, nach Ihrem Tod irgendwelche Organe oder Gewebe zu spenden. Ihr Körper gehört allein Ihnen. Wenn Sie freiwillig erklären, zur Organ- oder Gewebespende bereit zu sein, ist dies Ihre freie Entscheidung. Umgekehrt können Sie ausdrücklich... Mehr erfahren
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- PatchworkAls Patchworkfamilien bezeichnet man eine Familie bei denen beide Erwachsene jeweils eigene Kinder haben. Patchwork-Familien sind gesetzlich nicht definiert, so dass es regelmäßig zu Problemen bei Erbansprüchen kommt. Weiterführende Informationen
• Die Patchworkfamilie – Wie Sie Ihr Erbe regeln können
Mehr erfahren - PatientenverfügungMit einer Patientenverfügung bestimmen Sie, welche medizinischen Maßnahmen an Ihnen vorgenommen werden dürfen, falls Sie selbst aus physischen oder psychischen Gründen Ihren Willen nicht mehr äußern können. Mehr erfahren
- PflichtteilberechnungDie Höhe des Pflichtteilsanspruchs ergibt sich aus der Pflichtteilsquote und dem Wert des Nachlasses. Mehr erfahren
- PflichtteilsergänzungSoweit der Erblasser in den letzten 10 Jahren vor dem Erbfall Dritte beschenkt hat, kann der Pflichtteilsberechtigte einen Pflichtteilsergänzungsanspruch geltend machen und als Ergänzung seines Pflichtteils den Betrag einfordern, um den sich der Pflichtteil erhöht, wenn der Wert des verschenkten Gegenstandes dem Nachlass hinzugerechnet wird. Mehr erfahren
- PflichtteilsverzichtWas ist ein Pflichtteilsverzicht? Es ist der Erbverzicht und der Pflichtteilsverzicht zu unterscheiden.Der Erblasser kann vor Eintritt des Erbfalls mit dem Erben vertraglich vereinbaren, dass der Erbe auf sein gesetzliches Erbrecht verzichtet. Der Erbverzicht verhindert, dass der gesetzliche Erbe nach dem Erbfall Erbe wird. Der Erbe wird so behandelt, als wenn er zur Zeit des Erbfalls nicht leben würde. Der Verzicht auf das gesetzliche Erbrecht schließt den Verzicht auf eventuelle Pflichtteilsansprüche ein, soweit nichts anderes vereinbart ist. Der verzichtende Erbe hat dann auch kein Pflichtteilsrecht. Auch besteht die Möglichkeit, den Verzicht auf das Pflichtteilsrecht zu beschränken und es beim Erbrecht... Mehr erfahren
- ProduktionshalleAls Produktionshallen werden großflächige Gewerbeimmobilien bezeichnet, die lediglich den Arbeitsraum für die Produktion von Produkten bereitstellt. Mehr erfahren
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- Rechtliche BetreuungEine rechtliche Betreuung tritt dann ein, wenn ein Gericht für eine Person einen Betreuer bestellt. Dieser Betreuer ist dann rechtlicher oder genauer gesagt gesetzlicher Vertreter der betreuten Person. Im Gegensatz dazu handelt es sich um eine rechtsgeschäftliche Betreuung, wenn eine Person im Rahmen einer Vorsorgevollmacht eine andere Person bevollmächtigt, ihre Angelegenheiten im Vorsorgefall wahrzunehmen. Dieser Vollmacht liegt dann in der Regel eine einvernehmliche Absprache zwischen Betreuer und betreuten Person zu Grunde. Weiterführende Informationen
• Vorsorgevollmacht: Den Willen äußern, bevor es nicht mehr möglich ist
• Die 10 größten Irrtümer zur Betreuungsverfügung
Mehr erfahren - RuhestandsplanungWer seinen Ruhestand vernünftig und vorzeitig plant, kann diesen dann auch glücklicher und sorgenfreier genießen. Mehr erfahren
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- SachwertverfahrenBeim Sachwertverfahren wird auf den Substanzwert der Immobilie und den Bodenwert des Grundstücks abgestellt. Es wird also festgestellt, mit welchem Kostenaufwand das Gebäude heute errichtet werden würde. Soweit es um den Bodenwert des Grundstücks geht, nehmen Gutachter meist Bezug auf die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse der Gemeinden. Weitere Informationen:
• "Wie erfolgt die Wertermittlung einer Immobilie bei einer Erbschaft?"
• "Kostenlose Wertermittlung Ihrer Immobilie"
Mehr erfahren - SchenkungssteuerAuch bei Schenkungen werden Steuern erhoben. Diese hängt von der Steuerklasse und dem Vermögen ab, welches geerbt wurde. Mehr erfahren
- SondereigentumSondereigentum bezeichnet bei Immobilien in Deutschland das Eigentum, das einem einzelnen Eigentümer innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft zusteht. Es wird unterschieden zwischen Gemeinschaftseigentum, das allen Eigentümern einer Wohnanlage gemeinsam gehört (wie z. B. das Grundstück, das Gebäude selbst, tragende Wände, das Dach, Treppenhaus, Versorgungsleitungen, etc.), und Sondereigentum, das einem einzelnen Eigentümer zusteht. Sondereigentum ist in der Regel die jeweilige Eigentumswohnung selbst, einschließlich ihrer nichttragenden Innenwände, Bodenbeläge und Innentüren sowie Einbauten wie Einbauküchen oder Badezimmerausstattungen. In einigen Fällen können auch bestimmte Außenbereiche, wie zum Beispiel Balkone, Terrassen oder Kellerräume, zum Sondereigentum gehören. Die genaue Definition dessen, was als Sondereigentum gilt, kann variieren und... Mehr erfahren
- StiftungEine Stiftung bietet eine gute Möglichkeit das eigene Vermögen schon zu Lebzeiten oder nach dem eigenen Tod gezielt für bestimmte Zwecke zu verwenden.
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- TeileigentumTeileigentum und Wohnungseigentum sind beides rechtliche Begriffe, die im deutschen Wohnungseigentumsgesetz (WEG) definiert sind. Sie beziehen sich auf unterschiedliche Formen des Eigentums an Immobilien innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft. • Teileigentum: Teileigentum ist eine besondere Form des Wohnungseigentums. Es bezeichnet das ausschließliche Eigentumsrecht an bestimmten Räumen oder Einheiten in einer Immobilie, die nicht Wohnzwecken dienen. Dies können zum Beispiel Läden, Büros, Praxen, Werkstätten, Lager oder Tiefgaragenstellplätze sein. Wie beim Wohnungseigentum ist das Teileigentum verbunden mit einem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Grundstück. Auch Teileigentümer sind Teil einer Eigentümergemeinschaft und haben Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den gemeinschaftlichen Teilen der Immobilie. • Wohnungseigentum:... Mehr erfahren
- TeilerbscheinWenn es mehrere Erben gibt, kann der einzelne Miterbe mit einem Teilerbschein einen Nachweis über sein anteiliges Erbrecht erhalten. Mehr erfahren
- TeilungsanordnungIn der deutschen Rechtsprechung bezeichnet eine Teilungsanordnung eine Regelung, die ein Erblasser in seinem Testament oder Erbvertrag trifft, um die Aufteilung seines Nachlasses unter mehreren Erben zu bestimmen. Der Erblasser kann hierbei angeben, wer welchen Teil des Erbes erhalten soll. Diese Anordnung ist bindend und muss von den Erben befolgt werden. Eine solche Anordnung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn der Erblasser bestimmte Vermögenswerte (z.B. ein bestimmtes Grundstück oder einen bestimmten Betrag Geld) einem bestimmten Erben zukommen lassen möchte. Es ist auch möglich, dass die Erben zur Durchführung der Teilung einen bestimmten Verfahrensablauf einhalten müssen.... Mehr erfahren
- TeilungserklärungEine Teilungserklärung ist ein rechtliches Dokument, das im Zusammenhang mit der Aufteilung und Nutzung von Immobilien erstellt wird. Sie wird häufig im Rahmen von Wohnungseigentumsgesetzen verwendet und regelt die Rechte und Pflichten der einzelnen Eigentümer innerhalb einer gemeinschaftlichen Immobilie, wie zum Beispiel einer Wohnanlage oder einem Mehrfamilienhaus. Die Teilungserklärung enthält in der Regel detaillierte Informationen über die einzelnen Eigentumseinheiten, wie zum Beispiel die genaue Größe, Lage und Beschreibung der einzelnen Wohneinheiten oder Gewerbeeinheiten. Sie legt auch fest, wie die gemeinschaftlichen Bereiche der Immobilie genutzt und verwaltet werden sollen, wie beispielsweise Flure, Treppenhäuser, Gärten oder Parkplätze. Darüber hinaus enthält die Teilungserklärung... Mehr erfahren
- TeilungsversteigerungDie Teilungsversteigerung einer Immobilie ist die Konsequenz, wenn sich die Miterben nicht über das Schicksal einer Immobilie verständigen können. Mehr erfahren
- TestamentVielen Menschen ist es wichtig, ein Testament zu erstellen und so ihren Nachlass individuell und nach den persönlichen Vorlieben zu gestalten. Doch Testament ist dabei nicht gleich Testament. Hier gibt es gewisse formelle Vorgaben, an die man sich halten muss. Was diese beinhalten, erfahren Sie unter anderem in diesen Fachbeiträgen. Außerdem zeigen wir Ihnen verschiedene Testamentsarten und Gestaltungsmöglichkeiten, so dass Sie ihr Testament möglichst individuell gestalten können! Weiterführende Informationen • Die 10 größten Testamentsirrtümer – Was Sie über das Testament wissen müssen• Welche Fehler gilt es zu vermeiden, wenn ich mein Testament gestalte?...
- TestamentvollstreckerDer Testamentvollstrecker sorgt dafür, dass der letzte Wille des Erblassers auch tatsächlich durchgesetzt wird. Mehr erfahren
- TestamentvollstreckungTestamentsvollstreckung bezeichnet die Durchführung der letztwilligen Verfügung einer verstorbenen Person durch eine vom Erblasser bestimmte oder gesetzlich vorgesehene Person, den Testamentsvollstrecker. Diese Person hat die Aufgabe, den Nachlass zu verwalten und gemäß den im Testament festgelegten Wünschen des Erblassers zu verteilen. Der Testamentsvollstrecker hat verschiedene Pflichten und Befugnisse. Zu seinen Hauptaufgaben gehören: • Sicherung des Nachlasses: Der Testamentsvollstrecker muss sicherstellen, dass der Nachlass vor Verlust oder Beschädigung geschützt ist. • Erfassung des Nachlasses: Er hat die Verantwortung, alle Vermögenswerte und Schulden des Verstorbenen zu erfassen. • Abwicklung der Verbindlichkeiten: Der Testamentsvollstrecker muss die Schulden des Verstorbenen begleichen, einschließlich eventueller Steuerschulden.... Mehr erfahren
- TilgungTilgung ist ein Begriff, der das systematische Zurückzahlen eines Darlehens oder Kredits bezeichnet. Besonders beim Erwerb einer Immobilie ist es unerlässlich, den Tilgungsplan sorgfältig zu gestalten. Das Zusammenspiel von Tilgung und Zinsen bestimmt maßgeblich, wie schnell Sie Eigentümer der Immobilie werden und wie hoch die Gesamtkosten Ihrer Finanzierung ausfallen. Was bedeutet Tilgung? In einfachen Worten ist die Tilgung nichts anderes als das Zurückzahlen eines geliehenen Geldbetrags. Wenn Sie sich beispielsweise Geld von der Bank leihen, um eine Wohnung zu kaufen, zahlen Sie regelmäßig einen bestimmten Betrag zurück, der sich aus Tilgung und Zinsen zusammensetzt. Wie tilgt man ein Darlehen? Es... Mehr erfahren
- TilgungszuschussTilgungszuschuss (mit KfW- und Förderbezug) TilgungszuschussEin Tilgungszuschuss ist ein staatlicher oder öffentlich geförderter finanzieller Vorteil, der im Rahmen bestimmter Förderprogramme – insbesondere der KfW-Bankengruppe – gewährt wird. Er reduziert nicht die laufenden Zinsen, sondern die tatsächlich zurückzuzahlende Darlehenssumme. Der Zuschuss wird nach erfolgreicher Umsetzung der Fördermaßnahme direkt auf das Darlehenskonto angerechnet. Tilgungszuschüsse der KfW (typische Anwendungsfälle) Tilgungszuschüsse kommen vor allem bei folgenden KfW-Förderprogrammen zum Einsatz: • Energieeffizientes Bauen und Sanieren • Effizienzhaus-Standards (z. B. EH 40, EH 55) • Energetische Einzelmaßnahmen (z. B. Heizungstausch, Dämmung) • Neubau von Wohnraum • Umnutzung und Modernisierung von Bestandsgebäuden Charakteristisch:Je besser der energetische Standard... Mehr erfahren
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- Umwandlungsverbot nach §250 BauGBDas Umwandlungsverbot gemäß § 250 Baugesetzbuch (BauGB) untersagt in bestimmten Gebieten die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen, wenn diese Wohnungen vor dem 1. Januar 2021 errichtet wurden. Ziel ist es, die Verdrängung von Mietern zu verhindern und bezahlbaren Wohnraum zu schützen. Gesetzliche Grundlage: Das Umwandlungsverbot wurde im Rahmen des Baulandmobilisierungsgesetzes 2021 eingeführt und gilt für sogenannte: „Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt“→ Diese müssen von den Bundesländern durch Verordnung oder Bekanntmachung festgelegt worden sein. Geltungsdauer: • Das Verbot ist zunächst bis zum 31. Dezember 2025 befristet (§ 250 Abs. 1 BauGB). • Verlängerung durch den Bundesgesetzgeber ist politisch möglich. Was ist betroffen? • Die Umwandlung... Mehr erfahren
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- VergleichswertverfahrenIst das Grundstück unbebaut, wird der Verkehrswert nach dem Vergleichswertverfahren bestimmt. Dazu wird auf die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse der Gemeinden Bezug genommen. Weitere Informationen:
• "Wie erfolgt die Wertermittlung einer Immobilie bei einer Erbschaft?"
• "Kostenlose Ermittlung des Verkehrswertes für Ihres Immobilie"
Mehr erfahren - VerjährungDie Verjährung bei einem Erbschein beginnt nach drei Jahren. Mehr erfahren
- Verkehrswert Mehr erfahren
- VorfälligkeitsentschädigungDie Vorfälligkeitsentschädigung ist eine Gebühr, die von einer Bank oder einem anderen Finanzinstitut erhoben wird, wenn ein Kreditnehmer ein Darlehen vor dem ursprünglich vereinbarten Endtermin zurückzahlt. Häufig handelt es sich hierbei auch um Immobiliendarlehen. Dieser Beitrag befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, der Berechnung sowie den Vor- und Nachteilen einer Vorfälligkeitsentschädigung. Rechtlicher Rahmen Laut Gesetzgebung ist die Vorfälligkeitsentschädigung in Deutschland eine zulässige Praxis. Sie soll den finanziellen Verlust des Kreditgebers ausgleichen, der entsteht, wenn Zinsen, die über die gesamte Laufzeit anfallen würden, nicht gezahlt werden. Quelle: Rechtstext Die Vorfälligkeitschädigung im Erbfall Die Vorfälligkeitsentschädigung stellt auch im Erbfall eine relevante finanzielle... Mehr erfahren
- VorkaufsrechtEin Vorkaufsrecht bezeichnet den gesetzlichen Anspruch, dass jemand das Recht besitzt, sich bei anderen Interessenten vorzudrängeln und z.B. eine Immobilie, ein Grundstück oder einen Erbanteil vor diesen konkurrierenden Parteien zu erwerben. Siehe:
• Verkauf und Wert von Erbanteilen
Mehr erfahren - VorsorgevollmachtMit einer Vorsorgevollmacht kann der Vollmachtgeber den Bevollmächtigten in Notsituationen zum Verteter seines Willens machen. Mehr erfahren
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- WertermittlungDer Wert einer Immobilie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Mit einer Wertermittlung bekommen sie eine gute Vorstellung vom tatsächlichen Verkaufswert. Mehr erfahren
- WiderspruchslösungWas ist die Widerspruchslösung? Die Widerspruchslösung hat eine besondere Bedeutung in Bezug auf die Organspende. In Ländern, in denen die Widerspruchsregelung greift, wird jeder Erwachsene, der sich nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat, automatisch als potenzieller Organspender betrachtet. In Deutschland gilt die Zustimmungslösung: Diese besagt, dass Organe nur dann entnommen werden können, wenn die betreffende Person zu Lebzeiten ihre Einwilligung dazu gegeben hat. Im Ausland gelten jedoch andere Regelungen. Wenn eine Person im Ausland verstirbt, greift die Regelung des Sterbeortes und nicht des Heimatlandes. Wo gilt die Widerspruchslösung? Innerhalb der Europäischen Union gilt die Widerspruchslösung in Belgien, Bulgarien, Estland, Finnland, Frankreich,... Mehr erfahren
- Wohnrecht Mehr erfahren
- WohnungseigentumWohnungseigentum und Teileigentum sind beides rechtliche Begriffe, die im deutschen Wohnungseigentumsgesetz (WEG) definiert sind. Sie beziehen sich auf unterschiedliche Formen des Eigentums an Immobilien innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft. • Wohnungseigentum: Wohnungseigentum bezeichnet das alleinige Eigentumsrecht an einer einzelnen Wohnung in einem Mehrparteienhaus oder in einer Wohnanlage, gekoppelt mit einem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Grundstück, auf dem die Anlage steht. Jeder Wohnungseigentümer hat das ausschließliche Nutzungsrecht an seiner Wohnung und kann sie selbst bewohnen, vermieten, verkaufen oder belasten. Gleichzeitig ist er Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft und hat Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den gemeinschaftlichen Teilen der Anlage, wie dem Grundstück, dem Dach,... Mehr erfahren
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- ZehnjahresfristDie Zehnjahresfrist spielt sowohl beim Erben von Immobilien als auch bei Schenkungen eine Rolle. Bei einer Wohnimmobilie ist diese steuerfrei, wenn der Erbe diese zehn Jahre als Erstwohnsitz nutzt. Bei Schenkungen erlaubt die Zehnjahrefrist alle zehn Jahre steuerfrei Schenkungen entgegenzunehmen.
- ZinsbindungDie Zinsbindung spielt eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung von Immobilien, vor allem in Zeiten volatiler Zinssätze. Sie ist der Zeitraum, für den der Zinssatz eines Kredits festgelegt wird, und hat erheblichen Einfluss auf die Planbarkeit und Gesamtkosten eines Immobilienprojekts. Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in die Bedeutung, die Vor- und Nachteile sowie die strategischen Überlegungen zur Zinsbindung. Was ist Zinsbindung? Die Zinsbindung ist die Laufzeit, für die der Zinssatz eines Darlehens unverändert bleibt. Diese kann zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren liegen. Gerade beim Erwerb oder Verkauf von Immobilien ist die Zinsbindung ein wesentliches Element der Finanzierung.... Mehr erfahren
- Zugewinngemeinschaft
- ZusatzpflichtteilWenn ein Pflichtteilsberechtiger weniger als die Hälfte des gesetzlichen Erbteils erbt, kann er den restlichen Betrag des Pflichtteils von seinen Miterben verlangen.